Sonntag, 14. August 2016

Die Bucht ~ Rezension

Titel: Die Bucht
Originaltitel: The Sound
Autor: Sarah Alderson
Verlag: Ravensburger
Seitenzahl: 379 Seiten
Preis: 9,99 (D) / 10,10 (A)
ISBN: 978-3473584710

Inhalt:
Der perfekte Sommer.
Der perfekte Job.
Doch etwas Unheilvolles schwebt über der Insel.
Und die Frage nach der Vergangenheit erweist sich als lebensgefährlich.

Ren hat einen Job als Au-pair auf Nantucket ergattert, DER Insel der Schönen und Reichen. Beachclub, Partys, Sommernächte am Strand - Ren lässt sich von Sunnyboy Jeremy in die Insel-Clique einführen. Gleichzeitig fühlt sie sich zum düsteren Jesse hingezogen. Doch warum sind Jesse und Jeremy verfeindet? Was ist im letzten Sommer geschehen?
Meinung:
Ich bin wirklich Ewigkeiten um dieses Buch herumgeschlichen, habe es mir diesen Monat jedoch spontan gekauft. Was soll ich sagen? Ich bereue es keinen falls! Es war grandios! Ren, die Protagonistin, kommt als Au-pair auf Nantucket, doch dies läuft nicht alles so glatt wie erhofft. Mit Ren hat Sarah Alderson, meiner Meinung nach, eine tolle Protagonistin geschaffen, welche einem mit ihrer sarkastischen Art sofort sympathisch wird. Oftmals hat sie mich zum Lachen gebracht, was das Lesen des Buches einfach erfreulicher gemacht hat. Jedoch mag ich nicht nur Ren, sondern auch all die anderen Charaktere in der Geschichte mag ich gerne beziehungsweise passen sie in diese hinein, selbst wenn sie nicht immer die nettesten sind.

Ren lernt Jeremy, den Sohn von reichen Freunden ihrer Gastfamilie, kennen und verliebt sich mit der Zeit in ihn, jedoch macht sie auch Kontakt mit dem mysteriösen und angeblich gefährlichen Jesse, welcher sie durch seine Art wahnsinnig anzieht. Meiner Meinung nach wird der Konflikt zwischen Jeremy und seinen Freunden mit Jesse sehr gut dargestellt und beschrieben, sowie der innere Konflikt in Ren, zu welchem Jungen sie sich nun am meisten hingezogen fühlt.

Der Schreibstil von Sarah Alderson hat mir sehr gut gefallen! (Zudem erinnert er mich ein klein wenig an den von Kerstin Gier :D) Er wirkte real und nicht aufgesetzt, wodurch man sich sehr gut in das Geschehen und die Protagonistin hineinversetzen konnte und mit ihr mitfiebern konnte. Durch kurze, sarkastische Gedankengänge von Ren, welche immer wieder beschrieben wurden, wurde die Geschichte ein wenig aufgelockert und brachte mich des Öfteren zum Schmunzeln.

Die Spannung kam natürlich auch nicht zu kurz, denn im Laufe der Handlung kamen immer wieder Dinge ans Licht oder Ereignisse geschahen, welche einen aufrüttelten. Natürlich auch die Frage wer der Mörder eines, im letzten Jahre getöteten, Mädchens ist und warum Jesse und Jeremy samt seinen Freunden so verfeindet sind, war nervenauftreibend. Vor allem die letzten paar Kapitel waren noch einmal vollgepackt mit Spannung und ließen einem beim Lesen nicht mehr los. Mehr sage ich dazu jetzt nicht, denn um mehr zu erfahren, müsst ihr das Buch schon selbst lesen ;)

Zitate:
"Ich lese die Zeilen wieder und wieder und fühle mich wie ein Boot, das ziellos auf dem Meer treibt. Seine Worte nehmen mir den Wind aus den Segeln. Dabei will ich doch weiter wütend auf ihn sein! Jetzt bin ich nicht mehr wütend auf ihn, was mich erst recht wütend macht. Absurd. Ich falte den Zettel zusammen, stecke ihn in die Hosentasche und laufe zum Auto." (Seite 165)

"Ich kann nicht aufhören, daran zu denken, wie er mir seine Gefühle gestanden hat, und fast bringt mich der Gedanke daran zum Lächeln. Aber eben nur fast. Es kommt mir so vor, als wäre mein Herz für ein paar kostbare Sekunden mit Helium gefüllt gewesen und schwerelos in den Wolken geschwebt, bis jemand kam, und es mit einer Rakete abgeschossen hat." (Seite 304)

Fazit:
"Die Bucht" ist ein grandioses Sommerbuch, welches man unbedingt lesen sollte! Die Mischung aus Liebe, Freundschaft und Spannung ist perfekt ausgeglichen und in eine wundervolle Geschichte verpackt. Aufgrund meiner positiven Meinung gebe ich dem Buch
5/5 Sterne

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